Nur noch FFP2 oder vergleichbare Atemschutz-Masken im ÖPNV

bei Überschreitung der 7 Tage-Inzidenz von 100 zulässig!

Seit dem 23.04.21 gilt in allen Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, die „Corona-Notbremse“ des Bundes.

Im ÖPNV gilt dann abweichend von der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg:

  • In allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Nah- und Fernverkehrs sind nur noch Atemschutz-Masken „FFP2 oder vergleichbar“ zulässig. Die sogenannten „OP-Masken“ genügen in diesem Fall nicht mehr. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht während des gesamten Aufenthaltes in Bussen und Bahnen sowie in Bahnhöfen und an Bushaltestellen. Es gilt auch bei der Beförderung von Schülern und in Taxen.
  • Ausnahmen:

1. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben

2. Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Atemschutzmaske tragen können und

3. gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

Anders als in der Landesverordnung geregelt müssen dann, wenn die „Notbremse“ greift, alle Fahrgäste ab 6 Jahre eine entsprechende Atemschutz-Maske tragen. Diese Regelung gilt auch für das Fahrpersonal, wenn im Fahrzeug keine „Einhausung“ vorhanden ist und dann, wenn der Fahrer die „Einhausung“ verlässt. Lediglich Kontroll- und Servicepersonal kann noch „OP-Masken“ tragen.

Diese Regelung ist befristet bis 30.06.21. Sobald die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert von 100 bleibt, tritt ab dem übernächsten Tag in dem betreffenden Stadt- oder Landkreis die Bundesregelung außer Kraft und es gilt wieder die Landesverordnung.